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Workshops

In meinen Workshops arbeite ich an der Schnittstelle von kreativer Praxis, gesellschaftlicher Verantwortung und professioneller Reflexion. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie kreative Entscheidungen entstehen – und wie sie bewusster, differenzierter und verantwortungsvoller getroffen werden können. Dabei begleite ich die Teilnehmer:innen auf ihrer eigenen Suche nach tragfähigen Antworten. Meine Workshops richten sich an Menschen und Teams, die kreativ arbeiten und ihre eigene Praxis weiterentwickeln möchten. Sie verbinden analytische Impulse mit erfahrungsbasierten Zugängen und legen besonderen Wert auf die Übertragbarkeit in konkrete Projekte, Arbeitsprozesse und Entscheidungszusammenhänge. Dabei verstehe ich Vielfalt vor allem als Qualitätsfaktor kreativer Arbeit und nicht als formale Vorgabe. Meine Workshops schaffen Räume, in denen Wahrnehmung geschärft, Routinen hinterfragt und neue gestalterische Möglichkeiten eröffnet werden. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl meiner Workshop-Formate.

Privilegien, Macht und Verantwortung in kreativen Arbeitskontexten

Kreative Arbeit findet nicht im luftleeren Raum statt. Entscheidungen werden in Strukturen getroffen, in Rollen, unter Bedingungen von Privilegien und Machstrukturen. Dieser Workshop richtet den Blick auf die Frage, wie die gesellschaftliche Positionierung von Beteiligten, insbesondere Führungskräften, kreative Arbeitsprozesse prägen – und welche Verantwortung daraus erwächst. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit der eigenen Position im Arbeitskontext: Welche Entscheidungen treffe ich – mit welcher Reichweite, für wen und mit welchen Konsequenzen?

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Worum es in diesem Workshop geht

Der Workshop beschäftigt sich mit Macht- und Verantwortungsstrukturen in kreativen Arbeitskontexten. Er macht sichtbar, wie Privilegien und institutionelle Rahmenbedingungen Inhalte und Prozesse beeinflussen. Mithilfe von Werkzeugen aus dem Diversity Training werden implizite Hierarchien reflektiert. Ziel ist es, Verantwortung konkret und handlungsbezogen zu verstehen. Der Workshop verbindet:

  • analytische Impulse zu Macht, Privilegien und Verantwortung
  • reflexive Auseinandersetzung mit der eigenen Position
  • die Übertragung auf konkrete Entscheidungs- und Arbeitssituationen

Was Teilnehmende mitnehmen

  • ein geschärftes Bewusstsein für die eigene Position und deren Wirkung
  • ein besseres Verständnis von Privilegien als strukturellem Phänomen
  • Klarheit über Handlungsspielräume und Grenzen von Verantwortung
  • neue Perspektiven auf Führung, Entscheidung und Zusammenarbeit
  • Impulse für eine reflektierte, verantwortungsbewusste Arbeitshaltung

Für wen dieser Workshop geeignet ist

Menschen, die Verantwortung in kreativen Arbeitskontexten tragen oder Entscheidungen mit größerer Reichweite treffen. Insbesondere:

  • Personen in leitenden oder entscheidenden Positionen
  • Projektverantwortliche, Redaktionen, künstlerische Leitungen
  • Teams in Institutionen des Kultur-, Medien- und Bildungsbereichs
  • Menschen, die ihre Rolle und Wirkung bewusst reflektieren möchten

Der Workshop ist branchenübergreifend konzipiert und wird an den jeweiligen institutionellen Kontext angepasst.

Diversität im kreativen Prozess

Kreative Arbeit besteht aus Entscheidungen – viele davon treffen wir unbewusst. Dieser Workshop macht sichtbar, wie Wahrnehmung, Erfahrung und unbewusste Vorannahmen kreative Prozesse prägen: bei Figuren, Stoffen, Bildern, Themen und Teamentscheidungen. Im Zentrum steht die Frage: Wie können wir kreativer, offener und differenzierter arbeiten, wenn wir unsere Entscheidungsprozesse bewusster gestalten?

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Worum es in diesem Workshop geht

Der Workshop untersucht, wie kreative Entscheidungen entstehen und warum bestimmte Perspektiven immer wieder reproduziert werden, während andere kaum mitgedacht werden. Ausgehend von Erkenntnissen zu unbewussten Vorurteilen (Unconscious Bias) wird gezeigt, wie diese Mechanismen kreative Prozesse strukturieren – oft ohne dass wir es merken. Ziel ist es, Bewusstsein für diese Prozesse zu entwickeln und dadurch neue gestalterische Möglichkeiten zu eröffnen. Der Workshop verbindet:

  • analytische Impulse
  • erfahrungsbasierte Aha-Momente
  • die direkte Übertragung auf die eigene kreative Praxis

Was Teilnehmende mitnehmen

  • ein vertieftes Verständnis dafür, wie kreative Entscheidungen tatsächlich entstehen
  • eine geschärfte Wahrnehmung für implizite Normen und Stereotypen
  • neue Fragen an Figuren, Stoffe, Bilder und Projekte
  • ein erweitertes Repertoire an Denk- und Gestaltungsmöglichkeiten
  • mehr Sicherheit im Umgang mit Vielfalt – ohne einfache Antworten oder Checklisten

Für wen dieser Workshop geeignet ist

Menschen, deren erklärtes Ziel es ist, ihre kreative Arbeit mit Vielfalt und Sensibilität zu bereichern. Insbesondere:

  • Kreativteams (z. B. Film, Bühne, Design, Redaktion, Kunst, Kultur)
  • Projektgruppen in kreativen oder kulturellen Institutionen
  • Menschen, die professionell Inhalte, Narrative oder Bilder entwickeln
  • Teams, die ihre kreative Qualität vertiefen wollen Der Workshop ist branchenübergreifend konzipiert und wird bei Bedarf an den jeweiligen Arbeitskontext angepasst.

Sexualisierte Gewalt erzählen - Rape Culture in Film und Serien verstehen

Sexualisierte Gewalt ist ein wiederkehrendes Motiv in Film und Serien – in unterschiedlichen dramaturgischen Funktionen und erzählerischen Kontexten. Dieser Workshop untersucht, wie solche Darstellungen in größere kulturelle Erzählmuster eingebettet sind und welche Rolle Medien bei der Reproduktion oder Hinterfragung von Rape Culture spielen. Im Mittelpunkt steht die Frage:
Was erzählen wir eigentlich, wenn wir sexualisierte Gewalt erzählen?

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Worum es in diesem Workshop geht

Der Workshop analysiert, wie sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt in Film und Serien narrativ eingesetzt wird – und welche gesellschaftlichen Botschaften dabei transportiert werden. Ausgehend von einer Einordnung sexualisierter Gewalt als strukturelles gesellschaftliches Phänomen werden unter anderem folgende Aspekte beleuchtet:

  • die Funktionalisierung von Gewalt als dramaturgisches Mittel
  • die Festschreibung und Reproduktion von Rape-Culture-Mythen
  • Perspektivierung und Blickregime
  • Täter- und Opferdarstellungen
  • Leerstellen und narrative Alternativen

Der Workshop arbeitet mit konkreten Beispielen aus Film und Serien. Problematische Darstellungen werden beschrieben und analysiert, ohne explizite Gewaltszenen zu zeigen. Ziel ist nicht die Bewertung einzelner Werke, sondern ein vertieftes Verständnis der zugrunde liegenden Strukturen. Sexualisierte Gewalt zu erzählen bedeutet, Verantwortung für gesellschaftliche Bilder und Diskurse zu übernehmen. Der Workshop arbeitet reflektierend, klar positioniert und dialogisch. Er schafft Raum für kritische Auseinandersetzung, ohne einfache Lösungen vorzugeben, und ermutigt dazu, filmische Erzählungen als Teil gesellschaftlicher Wirklichkeit ernst zu nehmen.

Was Teilnehmende mitnehmen

  • ein fundiertes Verständnis von Rape Culture als gesellschaftlichem und medienkulturellem Phänomen
  • die Fähigkeit, filmische Narrative auf implizite Botschaften und Mythen zu analysieren
  • geschärfte Sensibilität für Wirkung, Perspektivierung und dramaturgische Funktion
  • neue Fragen an eigene Stoffe, Projekte und kuratorische Entscheidungen
  • Motivation, sexualisierte Gewalt nicht leichtfertig, sondern reflektiert und verantwortungsvoll zu behandeln

Für wen dieser Workshop geeignet ist

  • Drehbuchautor:innen
  • Regisseur:innen
  • Produzent:innen und Redaktionen
  • Filmschaffende in Ausbildung
  • Personen in Kuration, Förderung oder dramaturgischer Begleitung

Der Workshop richtet sich an Menschen, die aktiv an der Entwicklung, Auswahl oder Umsetzung filmischer Stoffe beteiligt sind.

Voraussetzungen

Der Workshop setzt voraus, dass Teilnehmende bereit sind, sich verbal mit Darstellungen sexualisierter Gewalt auseinanderzusetzen. Explizite Gewaltdarstellungen werden nicht gezeigt, problematische Beispiele jedoch klar benannt und analysiert. Eine grundlegende Offenheit für feministische und medienkritische Perspektiven wird vorausgesetzt.

Klare Abgrenzung

Dieser Workshop umfasst:

  • keine juristische Beratung
  • keine Trauma- oder Betroffenenarbeit
  • keine Schutzkonzepte oder Compliance-Fragen
  • keine Analyse konkreter eigener Projekte (hierfür eignen sich projektbezogene Workshops)

Im Zentrum steht die medienkritische und gesellschaftspolitische Auseinandersetzung mit Darstellung und Wirkung.

Arbeitsrahmen

Dieser Workshop ist inhaltlich und diskursiv anspruchsvoll und wird ausschließlich in einem zeitlichen Rahmen von mindestens sechs Stunden oder als ganztägiges Format angeboten.

Projektbezogene Workshops & Prozessbegleitung

Neben den beschriebenen Workshop-Formaten konzipiere ich Workshops auch projektbezogen. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn sich Fragestellungen aus konkreten Arbeitsprozessen, Projekten oder inhaltlichen Themensetzungen ergeben. Projektbezogene Workshops können:

  • Teil einer längeren Prozessbegleitung sein
  • punktuell in laufende Projekte integriert werden
  • oder als vertiefendes Format an konkrete Fragestellungen andocken, z. B. zur gemeinsamen, praxisnahen Auswertung eines Sensitivity Readings

Je nach Kontext arbeite ich dabei enger an vorliegenden Inhalten – etwa Exposés oder Drehbüchern – und an Entscheidungsprozessen, insbesondere im Umgang mit sensiblen Themen wie sexualisierter bzw. geschlechtsspezifischer Gewalt.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:

Format & Rahmen

Meine Workshops sind als arbeitsintensive, dialogische Formate konzipiert, die Raum für Reflexion, Austausch und die Übertragung in die eigene Praxis bieten. Sie verbinden analytische Impulse mit erfahrungsbasierten Elementen und arbeiten – je nach Kontext – auch mit Methoden aus der Diversity- und Prozessarbeit.

  • Dauer: mindestens ein halber Tag (4–6 Stunden); ganztägige Formate oder mehrteilige Workshops sind möglich und in vielen Kontexten sinnvoll.
  • Formate: Präsenzworkshops oder ausgewählte Online-Formate
  • Anpassung: Die Workshops werden an den jeweiligen Arbeitskontext, die Zielgruppe und die Fragestellungen angepasst. Kürzere Formate sind nur in klar abgegrenzten Online-Settings sinnvoll.

Für wen meine Workshops nicht geeignet sind

Meine Workshops richten sich an Menschen und Teams, die bereit sind, sich aktiv und kritisch mit ihrer eigenen Position in gesellschaftlichen und institutionellen Machstrukturen auseinanderzusetzen und ihre (kreative) Praxis zu reflektieren. Sie sind daher nicht geeignet für Personen oder Kontexte,

  • die grundlegende gesellschaftliche Ungleichheiten oder Diskriminierungsverhältnisse in Frage stellen
  • die eindeutige Antworten, feste Regeln oder schnelle Lösungen erwarten
  • die ein reines Informations- oder Konsumformat suchen
  • die nicht bereit sind, sich selbst, eigene Privilegien oder Entscheidungsprozesse zu reflektieren Meine Workshops setzen Offenheit, Eigenverantwortung und die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit voraus.

Haltung

Meine Workshops basieren auf einer verantwortungsbewussten und professionellen Arbeitsweise. Sie verstehen Vielfalt, Sensibilität und das Bewusstsein für eigene Privilegien als integralen Bestandteil guter kreativer und institutioneller Praxis. Im Mittelpunkt stehen:

  • Verantwortung statt Vorgaben
  • Reflexion statt Eindeutigkeit
  • Komplexität statt Vereinfachung
  • Dialog statt Belehrung Ziel meiner Arbeit ist es, Räume zu schaffen, in denen Wahrnehmung geschärft, Routinen hinterfragt und Handlungsspielräume erweitert werden.

Preise

Meine Workshops werden individuell kalkuliert. Die Kosten richten sich nach Umfang, Format (Präsenz oder Online), Gruppengröße, Vor- und Nachbereitung sowie dem jeweiligen institutionellen Kontext. Als Orientierung:

  • Halbtägige Workshops (4–6 Stunden) werden ab 1.200 € kalkuliert
  • Ganztägige oder mehrteilige Workshops werden entsprechend berechnet

Hinweis zu projektbezogenen Workshops: Bei projektbezogenen Workshops werden die Sichtung, Analyse und ggf. inhaltliche Vorbereitung anhand des vorliegenden Materials (z. B. Exposés, Drehbücher oder Konzepte) zusätzlich berechnet. Der Umfang wird im Vorfeld transparent abgestimmt.

Ich arbeite mit Kreativteams, Institutionen und Organisationen. Für Bildungs- und Kulturkontexte sind – in begrenztem Umfang – angepasste Konditionen möglich. Gern kläre ich im Vorfeld, welches Format sinnvoll ist und welche Rahmenbedingungen passen.